
Was ist echt, was inszeniert und wem glauben wir eigentlich noch? Ein Abend mit Poetry Slam, Talk und Führung durch die Ausstellung WTFake.
KI-generierte Bilder, perfekte Körper, inszenierte Realitäten und ein Feed, der längst mitentscheidet, wie wir die Welt sehen: Im Rahmen der Ausstellung «WTFake» bringt die Spoken-Word-Künstlerin Annika Biedermann die Uraufführung des zweiten Teil ihrer neuen Poetry-Slam-Trilogie auf die Bühne des Orientalischen Saals im Bernischen Historischen Museum.
Mit Sprache, Scharfsinn und persönlichen Beobachtungen nähert sie sich den grossen WTF-Fragen unserer digitalen Gegenwart: Was macht künstliche Intelligenz mit unserem Blick auf Schönheit und Wahrheit? Wie verändert Social Media unsere Wahrnehmung und wie sicher können wir noch sein, dass das, was wir sehen, auch wirklich passiert ist?
Im Anschluss kommen Annika Biedermann und Anja Lapčević vom Conscious Influence Hub mit Kulturschaffenden ins Gespräch. Gemeinsam sprechen sie über den Slam, die Entstehung von «WTFake» und darüber, wie KI-generierte Bilder, Plattformen und digitale Inszenierung unsere Vorstellung von Realität verändern.
Danach geht es gemeinsam in den Museumsgarten zur Outdoor-Ausstellung «WTFake». Wer noch tiefer eintauchen möchte, kann sich einer begleiteten Kurzführung anschliessen und ausgewählte Bildpaare, ihre Geschichten und die Mechanismen dahinter entdecken.